Wie ich cutte...


Im Laufe eines (Zigarren)Raucherlebens kommen einem viele Arten vor die Flinte. Öffnen die Roller in den Herkunfsländern des braunen Goldes, die Rauchware gerne, indem Sie mit dem Fingernagel ein Loch in den Zigarrenkopf knibbeln, ist der Zigarrenraucher immer mal wieder offen für ein neues Raucherwerkzeug. 

Ich „cutte“ meine Zigarren auf die unterschiedlichste Art. Obwohl man es manchmal sicherlich nicht cutten nennen kann. Nachfolgend stelle ich meine Lieblingsmethoden vor.

Gerader Cut 1.0

Wohl die verbreitetste Art. Mit dem Cutter wird der Kopf der Zigarreabgeschnitten, um Sie rauchbar zu machen. Ich benutze gerne den Xikar-Cutter. Handlich und griffig, ist der ein schnörkelloses Tool. Ich nutze Ihn eigentlich für alle Formate. 





Gerader Cut 2.0

Bei den Formaten Perfecto, Belicoso etc., also bei Formaten mit spitz zugehendem Zigarrenkopf, verwende ich auch gerne mal eine Zigarrenschere.

Hierbei variieren ich zwischen den Scheren von Xikar und Victorinox mit Zusatzgimmicks für unterwegs bzw. der "schnöden" Schere at home. Der entstehende Schnitt ist der selbe, wie beim Xikar-Cutter. Aber jeder hat so seine Vorlieben. Und es gibt auch Puristen, die diese Art des Anschneidens als stilvoller ansehen. Lassen wir Sie mal in dem Glauben.




Gerader Cut 3.0
 
Der Xikar XO Präzision trifft Design. Vom Look her mehr Eishockey-Puck als Zigarrencutter, überzeugt das Teilchen auf ganzer Linie. Eine Quetschung des Stumpens ist durch ausgeklügelte Zahnradtechnik im Inneren ausgeschlossen.
 
 
 
 

Bohr´n to be Wild

Um einen kleineren Rauchkanal zu schaffen, bohre ich gerne auch mal mit einem Rundcutter. Meine drel Lieblingsmodelle sind: 

Der AVO-Rundcutter mit zwei unterschiedlichen Bohrdurchmessern 

Der Singlecutter von Zino 

Das Zigarrenmesser von Victorinox mit einigen Zusatztools.




Kerbschnitt aka V-Cut

Der Kerbschnitt stammt aus der Zeit, in der man noch den Shortfiller bevorzugte. Aber da jede gute Sache mal sein "Wiedergeburt" erlebt, ist nun auch der Kerbschnitt zurück. Nun aber unter dem trendigen Begriff V-Cut. Ich mag diese Art zu cutten, da Sie so schön Retro ist. Aber der Colibri V-Cutter findet bei mir nur bei zylindrischen Formaten Anwendung.





Shuriken

Der Shuriken, oder auch „Datt Ei“ ist eine neuartige Form, an der sich die Geister scheiden. Hierbei wird das Deckblatt an 6 Stellen angeritzt, um so kleine Rauchkanäle zu öffnen. Sehr interessante Technik, die aber leider nicht bei allen Zigarren Sinn macht. Der Cutter ist zum Beispiel nur für zylindrische Formate geeignet.




Five Star Perforator

Eine geniale neue Art des „Zigarrenöffnens“ aus den USA. Meines Wissens momentan nicht in Deutschland erhältlich. Man drückt beim Five Star Perforator einen auf einer Feder gelagerten „Schlitten“ mit 5 Nadeln in die Zigarre und sorgt damit für 5 zentrale „Luftungspunkte“ am Kopf der Zigarre. Subjektiv habe ich eine Verlängerung der Rauchdauer festgestellt. Anwendung findet dieser Cutter ausschließlich bei zylindrischen Formaten.